Was kann die neue digitale Kleine Zeitung?

Shownotes

Umbruch, Neustart, manche nennen es sogar Wiedergeburt: Mit einem revolutionären Digitalauftritt, der Redaktion, Werbemarkt, Lesermarkt und natürlich den Nutzer:innen völlig neue Perspektiven bietet, will die Kleine Zeitung dieser Tage neue Maßstäbe setzen. Aber wie sieht die neue digitale Kleine Zeitung nun aus? Was hat es mit Personalisierung, Gamification und dem neuen Design auf sich? Welche Rolle spielen Redaktion und Algorithmus, wie will man Filterblasen verhindern? Philipp Lackner spricht mit Sebastian Krause, Stefan Unger und Katrin Lemsitzer über die Vision hinter dem Neustart, über die größten Herausforderungen und den neuen Markenauftritt. Außerdem geht es um das neue Maskottchen, um „Liquid Branding“ und die Frage: Wie viel Veränderung verträgt eine Traditionsmarke? Ein Blick hinter die Kulissen eines der spannendsten Medienprojekte Österreichs.

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00:00:00: Es ist nicht nur eine Hülle, das müssen alle mitmachen.

00:00:04: Im Werbemarkt zum neuen Konzept hat der Leser-Markt denkt neu die Redaktion bewegt sich... Die Hülla ist natürlich neu aber es geht die ganze kleine Zeitung was an um eben auf Fundament zu schaffen dass die Basis quasi wird für die nächsten zehn zwölf fünfzehn Jahre.

00:00:23: So lange schon gibt es die kleine Zeitungen.

00:00:26: verändert hat sie sich immer wiederarbeitet steht etwas besonderes an.

00:00:29: Ganz neu soll sie werden die digitale kleine Zeitung, persönlicher regionaler schneller verspielter und noch viel mehr.

00:00:36: Gleich bedeutet mit dem größten Projekt seit ihrer Gründung uns mit einem neuen Markenauftritt – das will schon etwas heißen!

00:00:42: Aber was steckt alles dahinter?

00:00:44: Warum macht man das?

00:00:45: Welche Hürden gibt es?

00:00:46: Und wohin führt der Weg des regionalen Traditionsmediums?

00:00:49: Darüber spreche ich Philipp Lackner heute bei Asturia zum Hören mit einem Dreier gesparen dass er's ganz genau weiß Mit Sebastian Krause, Head of Digital mit Creative Director Stefan Unger und Katrin Lemsitzer vom Marketing der kleinen Zeitung.

00:01:02: Herzlich willkommen ihr drei!

00:01:03: Servus

00:01:04: Hallo

00:01:05: Ja frage gleich an die Runde warum macht man denn so einen radikalen Umbau?

00:01:09: oder ist es ein Neustart?

00:01:11: Und wie viel Risiko darf sich eigentlich so eine Traditionsmarke wie die kleine Zeitung überhaupt leisten?

00:01:16: Wir fangen an wir machen das weil die kleine Zeltung tatsächlich digital ja nicht unerfolgreich ist.

00:01:22: also wir machen dass ja nicht irgendwie mit dem Rücken zur Wand stehen, sondern weil wir eigentlich die ersten waren.

00:01:26: Ich glaube das war eine erste in Österreich mit einer Paywall.

00:01:30: Wir sind Nummer eins was die Digital-Abonnenten betrifft obwohl wie nur ein Teil des Landes bearbeitet und was schon cool ist.

00:01:35: Wir merken auf der anderen Seite ganz einfach dass zum einen die Lebenszeit vom Digitalprodukt selbst jetzt technisch gesprochen aber vermutlich auch inhaltlich und in der Userführung langsam aber sicher ans Ende ihrer Tage kommt also nicht mehr die aller jüngste und allerfrischeste ist.

00:01:49: und auf der andern Seite merken wir ja auch was den Zulauf So ehrlich müssen wir seinen neuen Digital-Abonnenten betrifft, dass der langsam

00:01:56: abflacht.

00:01:58: Das heißt so... Wir haben irgendwie vor ein, zwei Jahren einmal gesagt, der Teich den wir jetzt bearbeiten und Menschen die die kleinen Zeitung kennen.

00:02:03: Vielleicht auch von zu Hause?

00:02:05: Von den Eltern vom Frühstückstisch.

00:02:06: Dass der langsam aber sicher leer gefischt ist.

00:02:09: Aber wir kurz einwerfen zur Erklärung wie viele Digital-Abonnentinnen und Abonnenten hat denn die kleine Zeitung aktuell?

00:02:14: Ich

00:02:14: steuern auf die Achtzigtausend zu!

00:02:16: Damit ist man glaube ich in Österreich recht weit

00:02:18: vorhanden.

00:02:18: Ich glaub damit sind wir tatsächlich ganz vorne.

00:02:20: Ist aber divers was wie gesagt auch super Basis ist, mit der wir arbeiten.

00:02:25: Aber eben die Idee hinter diesem Projekt das wir dann irgendwann ja K-II genannt haben also die zweite kleine Zeitung und gleichzeitig dieses Spiel mit dem Berg, mit dem steilen Gipfel... dass wir schon merken, dass wir ein Produkt brauchen, das der erste Touchpoint für neue Menschen wird, die eben nicht mehr wissen, wie die Zeitung funktioniert oder die Zeitungen kennen oder wissen wo für sie steht.

00:02:47: Und desto öfter wird darüber nachgedacht haben, desto klarer war dann eigentlich dass wir keinen Read-Ansprachen sondern der Stefan hat es glaube ich mal Rebirth genannt.

00:02:54: Also wirklich die ganz große Nummer.

00:02:56: Renaissance?

00:02:58: Genau!

00:02:59: Dazu kam aber auch das wir ein in Gründung befindliches Startup gefunden haben mit Christoph und Johannes, die technisch federführendes ganze Leiden, die uns auch sehr schonungslos am Anfang gesagt haben also ihr macht das gesellschaftspolitisch wahnsinnig wichtig.

00:03:12: Aber ist unglaublich veraltet.

00:03:13: Wir spielen ein bisschen Zeitung im Internet und der Vorwurf ist nicht ganz falsch.

00:03:17: Und da haben wir dann angefangen vor zwei Jahren, die Xenia würde sagen vor sieben Jahren über die neue kleine Zeitung nachzudenken.

00:03:24: Und jetzt doch in achtzehn Monaten glaube ich unglaublich viel bewegt weil dieses ganze Ding das ist unzu wichtig.

00:03:29: es ist nicht nur eine Hülle, das müssen alle mitmachen Es ist im Werbemarkt zum neuen Konzept oder Lasermarkt denkt neu Die Redaktion bewegt sich...die Hülla ist natürlich neu aber es geht die ganze kleine Zeitungen an um eben auf Fundament zu schaffen, dass die Basis quasi wird für die nächsten zehn, zwölf, fünfzehn Jahre digital.

00:03:49: Und da muss man auch sagen, dass wegen Risiko, ich glaube Qualität oder Tradition ist keine Kunst stehen zu bleiben bzw vielleicht das genaues Gegenteil.

00:04:01: Vielleicht wenn man lange Tradition hat, hat man sich schon so oft verändert und mitverändert vor allem als Medienmarke.

00:04:09: es ist einfach jetzt der nächste Step gewesen dass man sagt, okay das Risiko war da aber es wäre noch größer oder ist größer wenn wir stehen bleiben.

00:04:18: Das sieht man aus.

00:04:21: Die digitale Welt wird sich nicht an uns anpassen.

00:04:23: Wir werden uns da beinahmen müssen.

00:04:25: Alles klar jetzt wird's ja richtig kritisch und ernst in diesen Tagen.

00:04:29: Jetzt kommt sozusagen der große Umstieg.

00:04:32: Aber es gibt keinen Go Live wo alles von heute auf morgen umgestellt wird.

00:04:36: stattdessen Habt ihr das schrittweise gemacht, also mit Testphasen für ausgewählte Nutzerkreise?

00:04:43: Was war denn da die Intention dahinter und was habt ihr dann an Feedback der Userinnen und User bekommen.

00:04:50: Das Ding ist prinzipiell so groß... Also live ist es ja eigentlich schon seit Monaten!

00:04:54: Wir haben das versucht in der Entwicklungsvertransparenz zu machen wie eigentlich noch kein Projekt vorher.

00:04:58: Das heißt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer kleinen Zeitung haben die App, die die Website seit Monaten, wenn halt bald schon seit einem Jahr sie hatten sagt schon ohne Design de facto auf ihren Händis um jeden Schritt mit anzuschauen.

00:05:08: Es ist aber auch technisch so viel neu, weil wir zum ersten Mal persönlich und individuelle Empfehlungen abgeben, Interessen mehr berücksichtigen in den Feeds, dass sich auch das Hosting komplett ändert.

00:05:18: also bis runter.

00:05:19: jede Zeile Code jeder Server.

00:05:21: es ist wirklich alles neu.

00:05:23: Das heißt wie gehen?

00:05:23: jetzt sind die letzten Wochen durch zwei massive Testphasen gegangen erst eine interne dann eine externe.

00:05:30: echt überraschend gut ein Feedback also Produktentwicklung sehr nah am Journalismus, was das Feedback betrifft.

00:05:35: Es ist wenn es da eigentlich schlecht ist.

00:05:37: Ehrlicherweise sind wir aber auch schon richtig gutes Feedback dabei war und konstruktives Feedback uns kölieren, dass jetzt langsam hoch.

00:05:42: also wir rollen ein bisschen aus wie inspiriert von den ganz großen wie keine Ahnung Google oder Spotify Feature ausrollen.

00:05:49: In diesen Tagen wissen wir von den ersten paar tausend User die uns die gare Einverständnis in der Testphase gegeben haben, dass sie die erstens sein wollen.

00:05:56: Die werden auch so umgestellt, dass wir quasi immer auf der neuen kleinen Zeitung landen.

00:06:01: Nächste Woche skalieren wir es dann richtig groß, dass auch immer mehr neue User auf die neue kleine Zeitung kommen und nehmen uns dann so.

00:06:07: Der Plan wäre maximal vierzehn Tage Zeit das wirklich so hoch zu ziehen, dass alle User auf der neuen Plattform landen, dass dann auch die App gestartet wird und dann quasi die alte kleine Zeitungen in den letzten Tag hat.

00:06:19: Ja im letzten Atemzug tut ja.

00:06:21: vielleicht können wir kurz zu den Basics wenn jemand mit einer kleinen Zeitung nicht wirklich viel am Hut hat aber dennoch Ab und an mal auf die Website geht oder auf die App.

00:06:31: Was ändert sich denn im Kern gegenüber dem Bissering-Auftritt, also aus Sicht der Benutzerlogik?

00:06:36: Komplett neues Design, komplett neue Logik wie das Produkt funktioniert.

00:06:41: Wir haben früher immer gesagt, dass wir das Problem digital haben.

00:06:43: ist, dass die Kleinzeitung digital braucht.

00:06:45: Die Kleinzeitungen bringt als Benutzereinleitung.

00:06:47: Du musst verstehen, wie wir Printregionen denken nämlich lang von Zustellgrenzen.

00:06:51: dann verstehst du auch, wie Digitalregionen machen.

00:06:53: Das versteht aber ehrlicherweise kein Mensch mehr, der jetzt neu zu uns kommt.

00:06:57: wie soll ich meine Print-Zustellgrenze aussuchen?

00:06:59: Ich wohne in Hardberg und das ist der Zentrum meines Lebens.

00:07:03: Und das berücksichtigen wir,

00:07:04: d.h.,

00:07:04: wir bitten die User sehr schnell unseren Wohnort zu verraten damit wirklich einen Radius ziehen und eine neue Regionalisierung auf die Ort einführen.

00:07:13: Und wir bieten die User auch uns Interessen zu verraden weil der Feed immer besser lernt aufgrund der Interessen aber aufgrund aller Interaktionen was die User interessiert.

00:07:23: Das ist für uns aber das allerwichtigste es ist ein journalistischer Feed.

00:07:27: Das heißt, wir machen zu keiner Sekunde irgendeine Filterbubble auf.

00:07:31: Wenn du jetzt Formel I und ich weiß den GRK liken wirst... Unbedingt!

00:07:36: ...wirst du nicht nur der GRK im Field kriegen.

00:07:38: Wir müssen wenn Sturm verliert auch ab und nach diese Geschichte ertragen mit Genuss.

00:07:44: aber es geht uns genau darum.

00:07:46: ist es ein journalistischer Feed.

00:07:47: Der Feed hat die Freiheit Interessen so overrulen Und die Redaktion hat immer die Möglichkeit kuradieren einzugreifen.

00:07:54: Auch alle Top-Geschichten auf den Seiten sind nach wie vor journalistisch ausgewählt und wir haben auch noch eine neue top news Seite, weil wir ja auch eine riesige Leserbefragung den ganzen Vorrang gestellt haben.

00:08:06: Wir haben in dieser Leserbefragung auch sehr stark gesehen, dass die Kleiderzeit so mehr ist als nur journalistische Inhalt.

00:08:13: Das sind ganz viele Themen aufgekommen wie Servicecharakter, wie das Wetter – das für die Leute sehr wichtig ist, die Rezepte der Club etc.

00:08:22: Und ich glaube, das ist auch ein großer Schritt den wir mit dem Produkt machen, dass wir diesen Servicebereichen mehr Raum geben im Design.

00:08:30: Sehr viel gemacht haben sich das Wett.

00:08:33: Das bekommen wir total gutes Feedback.

00:08:35: Das bringt einfach zum Schmunzeln, das ist was anderes und das ist glaube ich auch ein großer Schritt in der Produktentwicklung.

00:08:41: Ich glaube

00:08:42: das entspricht ja auch eurem Motto die kleinen Zeitung sieht sicher nicht nur als Überträgerin von News sondern als Lebensbegleiterin?

00:08:48: Ich glaube aber die kleine Zeitung Print ist so viel mehr als Nachrichten immer gewesen!

00:08:52: Wir haben halt in den letzten zwanzig Jahren uns im Zuge der Transformation und Digitalisierung unglaublich um den Journalismus bemüht.

00:08:57: also alles was wir machen passiert halt zuerst digital und dann alles wunderbar.

00:09:02: Aber die anderen Bereiche, du hast nicht das Service hab, über die haben wir digital sehr wenig nachgedacht.

00:09:07: Und die kleine Zeitung besteht aus Fernsehprogramm und aus Ärzten und aus Service.

00:09:12: Das heißt jetzt nicht dass wir das alles digitalisieren, ich glaube das Fernsehrprogramm braucht man in der Form nicht mehr.

00:09:17: Ich glaube die Ärzte findet mal schneller auf Google.

00:09:20: aber des Wetter, der Club, die Rezepte, die Spiele sind alle in einer Form da wie wir es vorher definitiv noch nicht gemacht haben und glaub' ich auch niemand sonst so mit dieser... Mit dieser Konsequenz, wie wir das jetzt machen.

00:09:34: Dieser Tage ja sehr häufig in den Medien auch das Thema kommt man nicht drum herum.

00:09:39: Das ist eben die KI ein gewisser Algorithmus.

00:09:43: Wie viel entscheidet denn künftig?

00:09:44: Die künstliche Intelligenz War es denn da überhaupt ausgespielt wird und wieviel denn noch die Redaktion?

00:09:50: Die redaktion hat immer die Möglichkeit die Top Geschichten werden ohnehin nur von der redaktionen ausgewählt.

00:09:57: Auch im Vieh selbst durchmischt sich ganz bewusst Dinge, die die Redaktion als wichtig geachtet mit Dingen, die den User als wichtiger achten.

00:10:06: Wir haben immer gesagt für uns ist es wahnsinnig wichtig dass die User sehen was sie sehen wollen aber auch sehen was Sie sehen müssen und das unterscheidet uns ganz ganz ganz massiv von Social Media.

00:10:14: Das heißt es kommen ganz bewusste auch Dinge in viel vorbei die User noch nie gesehen haben.

00:10:17: okay weil sie es einfach wissen müssen weil wir der Meinung sind wenn man jetzt nicht oft Wirtschaft liest Aber es gibt da große Firmen bleibt in der Steuermarkt die Auswirkungen auf uns alle hat dann müssen das alle User sehen.

00:10:28: Das darf nie passieren, das haben wir sehr früh im Projekt immer gesagt, dass man am Abend irgendwo sitzt und plötzlich draufkommt was reden die da?

00:10:35: Was hat mir meine kleine Zeitung nicht erzählt.

00:10:38: Das darf de facto bei uns und wird de facto mit uns nicht vorkommen.

00:10:41: Daraus ergibt sich ja eigentlich schon die nächste Frage wo zieht ihr denn bewusst die Grenze damit journalistischer Qualität nicht dem Scroll-Erlebnis nenn ich es jetzt mal geopfert wird?

00:10:50: Ich glaube für uns ist das das aller alle wichtigste unserem Strich.

00:10:53: Die kleine Zeitungen sind keine Qualitätsmedien.

00:10:56: wir sind auch digital nicht billig weder in puncto gestaltung inhalt noch preis heißt für uns.

00:11:02: wir legen unglaublichen fokus drauf die menschen auf dem produkt in den mittelpunkt zu stellen.

00:11:07: man kann autoren jetzt folgen das heißt autor an dich gerne lese merkt sich das produkt kriege ich mir wieder empfohlen krieg ich weiter oben dass steffan wirbt mit einem slogan human mate der genau hat er es auch einen mittelpunkt stellt.

00:11:20: natürlich greifen wir auch von der programmierung bis zu allem Bist du Design-Elementen auf KI zurück?

00:11:26: Weil es einfach die Effizienz unglaublich erhöht.

00:11:28: Aber der Zugang ist immer der gleiche, wir wollen... ...die Dinge aus dem Weg schaffen, die irgendwie wiederholend montänen und niemand gerne macht um halt mehr Platz zu schaffen,... ...dass wir halt die Geschichten erzählen können, die nur wir erzählern können und die werden viel wichtiger, als das jemals waren.

00:11:41: Das sind in unserem Fall in erster Linie regionale Stories.

00:11:44: Alles klar!

00:11:45: Kommen wir zum Thema Design & Usability.

00:11:47: wahrscheinlich zu dir Stefan?

00:11:49: Ja Was sticht denn da besonders hervor und worauf seid ihr bei dieser neuen Ausrichtung besonders stolz?

00:11:56: Wir haben es versucht zu vereinfachen, wir haben es versucht intern wie extern.

00:12:01: Dass man sich zurecht findet dass man alles findet weil das Sebastian schon gesagt hat die kleine Zeitung gibt so viel was auf der jetzigen Weltseite verschrecken und anfangs zeichnen was du wirklich aktiv suchen musst das wollen mal alles vorbeibringern so viel zu übernehmen von der jetzigen Webseite, dass man sich auch die da sind.

00:12:24: Es ist nicht komplett verstörend wir finden es.

00:12:26: Die Dinge funktionieren teilweise sehr gut und dann sind wir auf eingegangen das du es dir so herrichten kannst, dass es für dich passt.

00:12:32: Das ist okay, das ist meine kleine Zeitung.

00:12:35: Mich interessieren die Rezepte dem Folger ich da... Das ist einfach!

00:12:39: Es gibt endlich eine Suche, die funktioniert Auch das schöne Wort fassysurge.

00:12:43: also du kannst das falsch schreiben und wir finden was.

00:12:47: Hatten wir in Vergangenheit oder bis jetzt leichte Probleme mit unserer Suche?

00:12:51: Ja, und wir übernehmen die Formandsprache.

00:12:55: Wir passen uns mal ins Internet an.

00:12:56: Das Internet besteht aus Rundenelken und Karten.

00:12:59: das ist jetzt einmal so dass übernehmen wir und das übernehmen wird dann aber auch ins Design von also ins Branding.

00:13:04: Ich sage okay es ist eine Formansprache das ist ein CI das spürt man das von der kleinen Zeitung kommt Und so haben sie halt wirklich Seite für Seite durchgearbeitet.

00:13:13: und da muss man jetzt aber auch sagen Wir lernen dazu.

00:13:15: und das ist jetzt nicht, weil wir auch mit dem Johannes und mit dem Christoph zwei super flexibel Jungs an Bord haben.

00:13:23: Wir betonieren das jetzt nicht hin und sagen passt die nächsten fünf Jahre muss das halten sondern wenn wir dann live sind und dann zwei Tage später nach der Party sagen wir okay was optimier mal?

00:13:35: Okay vielleicht ist das zu klein vielleicht ist es zu groß.

00:13:37: Vielleicht schaut's so bei saus Laufend laufend laufen verbessern.

00:13:41: Und wer haben versucht alle Hygiene Features einzubauen Was das Internet schon kann von Reaktionen, von Kommentieren.

00:13:49: Ich merke mir was ich vorige Autoren einfach auch da das Design so anpassen dass man das gewohnt ist.

00:13:57: So weit es mitbekomme seid ihr die erste Tageszeitung in Österreich die diese Social Media Elemente ins Kernprodukt integriert.

00:14:03: oder liege ich der falsch?

00:14:05: Schwierig für uns weil wir nicht... was uns eigentlich ganz wichtig ist dass wir NICHT Social Media werden!

00:14:13: alle User unter fünfzig wahrscheinlich mit Social Media aufgewachsen sind.

00:14:16: Das heißt, da gewisse Erwartungshaltung haben.

00:14:18: wie schaut der Feed aus?

00:14:19: Es ist nun mal der Feed.

00:14:20: wir haben fast neunzig Prozent Direct Traffic als Mobile Traffic.

00:14:23: Menschen konsumieren zum Handy und haben eine gewisse Wartungshaltungen.

00:14:26: Der finanziert sich sagt alles ist eine Karte Alles ist rund alles läuft untereinander.

00:14:31: also dieses Zeitung im Netz spielen das hört er bis lauf.

00:14:34: was aber heißt?

00:14:36: ja Wir borgen uns in der Wartungshaltung Elemente von Social und anderen Plattformen ehrlicherweise aus sind aber inhaltlich genau das Gegenteil.

00:14:42: Sie sind eben nicht Social Media, schicken dich nicht in irgendeine Filterblase.

00:14:46: Zeigen dir nicht nur dass du es eh schon weißt und wollen dich irgendwie in deiner Meinung bestärken sondern das absolute Gegenteils der Fall.

00:14:51: wir wollen halt viel breiter wieder erklären und da ist vielleicht dieses Teilweise dieser Social Media Optik ein bisschen so ein Trojanisches Pferd.

00:15:00: dann läuten wir dazu erklären wofür sie überhaupt Journalismus brauchen in ihrem Leben warum das wichtig ist ein ganzes Meinungsspektrum wahrzunehmen und nicht immer nur repeat repeat repeat dasselbe nochmal von woanders zu lesen, von dem ich jetzt die tiefste erzeugt bin.

00:15:13: Es ist doch eine riesige Transformation, die ihr wie nach innen und außen kommuniziert.

00:15:18: was sagen denn die Leute im der kleinen Zeitung dazu?

00:15:22: Ich glaube intern war für uns ganz wichtig sehr transparent zu sein.

00:15:26: es ist sicher die größte Transformation in den letzten Jahren wenn überhaupt.

00:15:33: Da war es natürlich wichtig, alle mit an Bord zu holen.

00:15:35: Wir arbeiten sehr interdisziplinär in ganz vielen Bereichen in Streams.

00:15:40: Das heißt wir mussten schauen dass alle Bereiche gut am Laufen gehalten werden.

00:15:45: Wir haben versucht da neue Formate auszuprobieren und haben tatsächlich uns regelmäßig zu Live-Terminen und Events getroffen um zu erzählen, wo steht das Projekt?

00:15:55: Wohin geht die Reise und was brauchen wir.

00:15:57: Das war glaube ich sehr erfolgreich.

00:15:59: Die Leute haben sich da ganz gut abgeholt gefühlt.

00:16:01: Wir sehen dass es auch die Zusammenarbeit im Unternehmen sehr stark gefördert hat.

00:16:06: deswegen damit sind wir echt sehr zufrieden.

00:16:08: Auch diese Testphasen waren für uns ganz wichtig weil es natürlich nicht ganz leicht ist, dass sich so viele Leute im Haus mit einem neuen Produkt auseinandersetzen und dadurch dass das jeder ausprobieren konnte Rückmeldungen geben konnte.

00:16:19: Ich glaube wir haben auch sehr viel von dem was wir gehört haben gut zugehört und gut eingearbeitet in das Produkt.

00:16:26: Und insofern war das sicher ein Großprojekt in der Zusammenarbeit.

00:16:30: Ja, spannend!

00:16:31: Nach außen hin ist es jetzt natürlich auch spannend, all das was wir neu machen gut zu kommunizieren.

00:16:37: Wir wissen wir haben ganz unterschiedliche Zielgruppen weil einerseits müssen unsere Bestandskunden gut in eine neue Welt mitnehmen die sich doch sehr verändert.

00:16:45: Wir haben Printleser die digital nutzen aber wir möchten natürlich mit dem neuen Produkt auch eine neue jüngere Zielgruppe ansprechen.

00:16:53: also dann möchten wir doch einige Jahre jünger werden.

00:16:55: Kern-Zielgruppe Sprechen wir dreißig bis fünfvierzig Jahre an und insofern mussten wir uns da überlegen, wie wir das auch gut aufbauen.

00:17:03: Letzten Endes haben wir uns dazu entschieden die einzelnen Neuerungen gut zu kommunizieren indem wir eine Kampagne aufbauten, die aus Feature-Elementen besteht.

00:17:12: Das heißt wir machen nicht ein großes Psyché, auf dem jetzt alle Infos draufgeklatscht sind sondern jeder Bereich bekommt so seine eigene kleine individuelle Kampagne, die wir dann auch entsprechend der einzelnen Zielgruppe ausspielen können.

00:17:25: Spannend!

00:17:26: Wie gesagt, was ich persönlich auch spannend finde ist dass man künftig fürs Lesen belohnt wird.

00:17:31: Man kann Punkte sammeln wenn ich das richtig mitbekommen habe.

00:17:35: wie funktioniert denn das in der Praxis?

00:17:37: Das werden wir im Herbst starten.

00:17:38: Also das ist eines der Features, die wir jetzt noch intensiv vorbereiten.

00:17:42: aber es wird so funktionieren dass die User für ihre Interaktion auf der Seite belohnt werden.

00:17:48: also kommen sie täglich bekommen sie Punkte benutzen sich spezielle Features bekommen sie noch mehr Punkte und diese Punkte können Sie dann zufern sie ein Abonnent bei uns sind für gewisse Prämien und Gutes eintauschen.

00:18:00: Sie werden dann belohnen für das dass sie sich bei uns aufhalten und die Zeit auch zur Seite genießen.

00:18:06: Ein guter Tipp, viele kleine Zeitungen lesen um so mehr Punkte landen dann auf dem Konto und die man dann entsprechend für eine Reise oder was auch immer dann vielleicht einlösen kann.

00:18:16: Was hat euch denn überzeugt?

00:18:17: das Gamification bei einer Qualitätszeitung funktioniert?

00:18:20: Gamification funktioniert!

00:18:21: Das ist im Internet so, dass es in der Welt so alles funktioniert einfach... Und da ist immer dieser imaginäre Bruch zu Qualitäten im Medium und Regional.

00:18:30: und sprechen wir eigentlich Zismal aus, schreiben wir das auf Engelschen.

00:18:33: Ich glaube das eine hat mit dem anderen schon was zu tun, aber die Gamification stärkt glaube ich die Bindung oder bin überzeugt die Bindung zum Produkt also zum digitalen Produkt nicht zum Inhalt.

00:18:45: Also Journalismus der Qualität Journalismus bleibt der Qualitätsjournalismus.

00:18:49: nur haben wir einen Trigger mehr.

00:18:51: dass die Menschen vorbeikommen im Bastich das Sudoku von einer kleinen Zeitung ist wirklich super.

00:18:56: okay schau vorbei.

00:18:58: Aber so mit unseren neuen Games.

00:19:01: und eben die Punkte wenn ich jeden Tag vorbeiekomme die Punkte weil Das ist dann wirklich ganz groß gedacht, mit einem superholistischen Hintergedanken.

00:19:10: Ich habe fünfhundert Punkte die ganze Zeit haben halt unglaublich cooles Merch!

00:19:14: Wir haben den coolsten roten Hoodie, den hole ich mal.

00:19:16: Das hat einfach so auch den Gedanken weiterzuführen.

00:19:20: Da kriege ich was dafür.

00:19:22: Es wirkt ja manchmal so wie so losgelöst als wenn man da irgendwie aktionistisch unterwegs... das hat aber schon einen ernsten strategischen Hintergrund.

00:19:30: zum Einen der Stefan Anzig gesagt Die ganze Welt ist Gamification, Fitness is Gamification.

00:19:34: Wir machen alle Ringe zu den ganzen Tagen.

00:19:35: Es ist so drin in dem was wir es jeden Tag machen und das ist halt ein Trigger mehr um uns direkt aufzumachen.

00:19:45: Und direkt die kleine Zeitung zwei drei vier fünf Minuten am Tag aufzumachen.

00:19:47: und dass es für uns strategisch hinter dem ganzen Projekt das mir abstand wichtigste Ziel des Internet ändert sich so massiv aktuell.

00:19:54: alles wird AI Overviews AI Search.

00:19:57: Menschen werden in den nächsten Jahren so radikal anders mit uns interagieren Transformation, die jetzt auf uns zukommt.

00:20:04: Schneller und vermutlich noch mal irgendwie disruptiver ist als Smartphone und Social Media und Internet zusammen in Punkte AI.

00:20:12: Da ist uns unendlich wichtig wenn Google uns weniger Traffic schickt was in Zukunft definitiv der Fall sein wird dass wir die direkte Bindung zu unseren Usern einfach erhöhen.

00:20:22: Und wenn Gamification ein Trigger ist das sagen hey ich muss halt nur meine Ringe schließen mein Street for Enden meine Punkte abholen Genauso wie ich möchte nur das Wetter machen oder Den Kids daheim zeigen, wie das Maskottchen heute ausschaut.

00:20:35: All das wenn Menschen das machen dann haben wir schon gewonnen und es geht.

00:20:37: Welches Maskottchan?

00:20:39: Dazu kommen später die eigene Frage dafür.

00:20:44: Ja aber mit diesem neuen Digital-Auftritt gibt's einen neuen Markenauftritt.

00:20:47: Das geht so einher... ...mit neuem Logo und neuer Farbwelt.

00:20:53: Beschreibt das als Liquid Branding.

00:20:54: was hats denn damit auf sich?

00:20:57: Sebastian hat mitgebracht aus... Studienreise von Boris, Liquid Media.

00:21:06: Sehr

00:21:07: unglaublich schön umschrieben und da muss ich mitmachen.

00:21:09: und dann haben wir uns gedacht, Liquid Branding.

00:21:13: Früher haben wir immer darauf geschaut weil ich hatte keine Zeitung schon zwölf- dreizehn Jahre begleite auf Folienagentur dass wir immer und überall in jedem Wort gleich ausschauen das das passt, dass das Logo dort steht, dass es den Abstand die Headline ist genau so groß, die Subline ist genauso groß.

00:21:28: Da müssen wir übergehen.

00:21:30: Jetzt geht es glaube ich darum, dass wir überall funktionieren.

00:21:33: Also es gibt jetzt viel mehr Möglichkeiten.

00:21:35: Sei es das Smartphone, sei es der Computer ist das die Watch... also wir müssen überall funktionierend und auch offline!

00:21:43: Und wenn man selbst so reguliert, das Logo muss immer dort sein dann tun wir uns so schwer.

00:21:48: Das ist einfach unnötig.

00:21:50: Wir haben die Stärke und den Kraft des Namens.

00:21:53: Wir haben gewisse Elemente behalten.

00:21:55: Das Rot, das ist gesetzt.

00:21:59: Hol mal aus.

00:22:00: Auf vielen Jahren, wie wir damit angefangen haben war sogar der Gedanke da nennen wir das Ding um weil es bringen einmal Wir leiden an schweren Kavinismus.

00:22:10: Kavinismus oder Chantalismus?

00:22:12: Wir heißen kleine Zeitung!

00:22:14: Wir wollen nicht klein sein und wir wollten eigentlich Nicht nur eine Zeitung sein.

00:22:19: Wir müssen halt Zeitungen anders frame'n.

00:22:21: Und dabei will ich in der Gedange nennen was um.

00:22:24: Es wäre möglich, es würde kosten, zeit, Geld, Ressourcen.

00:22:28: Das zahlt sich nicht aus.

00:22:29: Da bleiben wir dabei!

00:22:31: Wir haben jetzt ein Slogan adaptiert, wir haben es eben mit in die Formansprache auch vom App übernommen und abgerundet.

00:22:37: Wir haben mal unsere Schrift reingetan, wir hatten ja ein bisschen einen Schriftenmix drinnen gehabt... Und das streamen wir jetzt und wir haben uns eine neue Schrift zugelegt.

00:22:47: Die ist sehr bold also sehr kräftig.

00:22:49: Wir schreiben groß in Rot.

00:22:51: Das trauen wir uns jetzt immer mal mutig.

00:22:53: Und das gleich wie beim Produkt Auch das ist nicht in Stein gemeißelt, also wir haben... ...sebzehn Logo-Adaptionen seit nineteenhundert vier gehabt.

00:23:02: Das heißt da kann man das machen mal wieder eins, das schaffen wir schon!

00:23:06: Es ist gut jetzt passt's einmal dazu.

00:23:08: Wir können uns ein Orange wenn wir es einmal brauchen.

00:23:10: Ja war nicht immer so, es muss blau, es darf nur dieses rohe, das darf nur das blaue.

00:23:14: Wir müssen ganz streng und das darf nicht ausbrechen doch es darf.

00:23:17: Ist steht in unserem Logo der Name der Firma.

00:23:20: Es steht überall dann kleine Zeitung drauf.

00:23:22: Und wenn es dann nochmal in schwarz steht Es ist okay, wenn es in Schwarz steht.

00:23:26: Wir werden das schaffen!

00:23:27: Schon angesprochen ein neues Maskottchen oder überhaupt ein Maskottchens gibt es auch?

00:23:31: Wirklich?

00:23:31: Ja ich habe schon einen Fiat-Kick mit großem K auf der Brust und weißen Stiefeln.

00:23:36: oder sind Socken, weißt nicht genau also... Ah

00:23:37: sind Sock'n die sind im Schroppen für die Punkte gebt.

00:23:40: Ach so.

00:23:42: Und Orang.

00:23:43: Orang, genau.

00:23:43: Also die Frage ist wie heißt's und warum sieht's so aus wie es aussieht?

00:23:47: Aber die namensfrage war schwierig.

00:23:48: Die namensfrage war schwierig.. Es heisst jetzt Keune.

00:23:52: Das ist das Keune.

00:23:53: Ich sage dass keine andere sagen Der keine, die keine.

00:23:56: Es ist unser Maskottchen!

00:23:57: Ausgehend davon... Ich bin von wenigen Dingen unglaublich überzeugt?

00:24:02: Aber ich bin davon felsenfest überzeugt dass jeder Firma jedes Unternehmen einen Maskottchern baut.

00:24:07: Also das ist ein must have.

00:24:09: Das ist so unglaublich praktisch.

00:24:11: also es gibt ganz viele Studien dazu wie maskottchen, also die emotionale Bindung Die Kaufentscheidung

00:24:17: steigern

00:24:18: und es lässt sich mit einem Maskottchan so viel kommunizieren.

00:24:22: Und der größte Vorteil eines Maskottches Es kann nirgends hin rudern, wo du nicht möchtest dass es hin rudert.

00:24:28: Also gibt da dieses Beispiel das dein Testimonial, dass du engagiert hast irgendwo betrunken grölen und nicht der Decke entspricht?

00:24:38: Das macht da keine nicht.

00:24:40: Kanye West hat Adidas zu letzter Zeit auch ungemäß

00:24:44: knappe Milliarde gekostet.

00:24:47: Und es ist ein fremdbegleiter!

00:24:51: Sieht man es in den nächsten Tagen schon mal.

00:24:53: Es geht spazieren, also wir haben wirklich richtig coole Kostüme.

00:24:57: Es ist das Digitale beim Onboarding hilft, es hilft beim Wetter, es helft der Fremont überall!

00:25:03: Und wir sehen jetzt auch die ersten Reaktionen wenn er draußen spazierend geht... Die Leute bleiben stehen sie lachen.

00:25:09: so emotional erbreitet so viel Freude.

00:25:11: ich würde sagen Wir haben den coolsten Merch, den wir je hatten weil er einfach soviel hergibt

00:25:18: und wieder nicht im Widerspruch zum Qualitätsjournalismus sondern Ein weiteres, ein weiteres Triggerchen.

00:25:24: Und man sieht okay die kleine Zeitung diese emotionalen Touchpoints, die wir schaffen wollen und sagen okay hey das Wetter ist dort cool oder die Geschichte war gut und oh dass wir Scotti in der Werk sehen, das gehört alles zur kleinen Zeitung.

00:25:35: es zahlt alles ein.

00:25:36: Das

00:25:36: ist eine ganz praktikablen Produktsicht.

00:25:40: Nimmt er oder erst dich im Empfang beim Onboarding führt dich durch.

00:25:43: Wir haben so viel zu erzählen was Neues.

00:25:45: Es kommt noch so viele nächsten Monate und Jahre wo wir einfach immer das Problem hatten historisch.

00:25:49: wie erzählman das?

00:25:50: Dann machen wir irgendwie einen Screen, wenn du die App neu aufmachst und sagen hey es gibt jetzt ein Feature.

00:25:54: Den Screen kickst du über weg?

00:25:56: Ja mit der Erzählung vom Feature endet genau an dem Ort und in dieser Stelle Und das ist nicht ganz anders.

00:26:01: Das Grötchen kommt vorbei und sagt Hey Philipp, was willst du mir erzählen?

00:26:04: Es gibt jetzt Punkte.

00:26:05: Was ich sehe ist Fußball bei ihm.

00:26:06: da kannst du den Thema folgen.

00:26:08: Das erlaubt uns so, so anders und so viel besser die Userinnen oder die User zu erzählen, was es alles Neues gibt und was wir machen.

00:26:14: Kräune wird sich aber, denke ich schon auch mit Amanda Klachl der Karriktur auf der letzten Seite der kleine Zeitung vertragen nämlich an oder?

00:26:21: Ich

00:26:21: bin ja der Meinung die Kleine Zeitung hatte schon immer ein Maskottchen jetzt hat sie halt zwei.

00:26:24: Ja gut!

00:26:28: Ich würde sagen nächste Frage wenn wir uns in fünf Jahren wieder hier treffen woran werden wir erkennen dass die neue kleine Zeit um ihre Ziele erreicht hat?

00:26:38: Zweihunderttausend Service-Habiuserinnern zweieinundfünfzig

00:26:45: dreihundert?

00:26:46: Ich glaube, dass es natürlich gibt's ein klares wirtschaftliches Ziel.

00:26:48: Die Kleine Zeitung muss digital so groß werden wie sie analog mal war für uns gesprochen.

00:26:53: Wenn die kleine Zeitung in fünf Jahren noch so ist wie sie heute ist – die neue kleine Zeitungen – dann machen wir das falsch weil sie wird in einem Jahr, in zwei Jahren oder drei Jahren immer was anderes sein.

00:27:00: Sie müssen wandelbar bleiben.

00:27:02: Das ist ganz einfach die größte Herausforderung, die wir haben.

00:27:06: Stefan hat sich gesagt, wir betonieren da kein Bauwerk hin, das da jetzt irgendwie epoch halt stehen soll sondern das muss ein lebendes Ding sein.

00:27:13: Und solange wir das glaube ich machen und nicht stehen bleiben, ist es okay.

00:27:18: Wir stehen bleiben glaube ich.

00:27:20: wer

00:27:20: verheiratet?

00:27:21: Ich glaube wir müssen ein Teil des Alltags sein.

00:27:24: also ich glaube es muss ganz viele Touchpoints geben wo ich mir denke ach jetzt schaue in die kleine Zeitung weil die liefert mir genau das was ich jetzt brauche was ich wissen möchte den Service die ihnen vor.

00:27:34: Ich glaube dass muss unsere große Zielsetzung sein.

00:27:36: Und dazu kommt glaube auch das, ich betone sie immer wieder mehr direkten Kontakt auf strategischer Ebene einfach mehr Direct Traffic und dafür war auch ein ganzerhanderer Erzählung da draußen.

00:27:46: Also das gilt jetzt aber nicht nur für uns, es geht für die ganze Branche wenn wir aufhören mit dieser selbstmitleid zur Zählung seit zwanzig Jahre dass das Internet uns ja alles kaputt macht und Google und Facebook und tun aus.

00:27:55: Ja eh!

00:27:56: Aber vielleicht fangen wir an und erzählen mal wieder ein bisschen anders und machen was wieder cool.

00:28:00: Machen wir einen coolen Merch, machen wir guten Inhalt, machen gutes Produkt, erzählen wir Leuten welcher Wert es hat wie Journalismus von echten Menschen mit gesicherten Informationen, die man angreifen kann.

00:28:10: Mit denen man reden kann gerade in einer Welt, die sich so massiv Richtung EI dreht und noch viel eher Richtung E I drehen wird.

00:28:17: das sind schon Vorzeichen.

00:28:18: dabei glauben wir die zum ersten mal seit langem auch wirklich irgendwie ein bisschen zu unseren Kunstenausfallen

00:28:23: erwähnt.

00:28:24: habt ihr es kurz schon?

00:28:25: Es gibt ja einiges noch in der Pipeline.

00:28:26: welche Funktion oder welche Idee steckt denn noch in eine Schublade und worauf dürfen wir uns dann als nächstes freuen?

00:28:33: Die Roadmap ist ewig und sieht sich aber Jahre Aber wir haben wahnsinnig viel vorgelebt, der nächste große Schritt ist das Loyalty-Hetzprogramm als solches.

00:28:41: Wir wollen den Shop und den Club und all diese Dinge auch die Aktionen quasi miteinander verheiraten und neu denken, dass es einfach Teilesprodukt wird!

00:28:49: Wir wollen dafür schneller werden können Pop-Up Stores machen online wie offline viel aktiver werden... Wir wollen die Community völlig neu aufziehen.

00:28:58: Also wir wollen, dass die Menschen nicht mehr nur unter den von uns vorgegebenen Pieces, also Content-Stücken irgendwie interagieren sondern auch selber reden können.

00:29:05: Ich glaube es muss Anspruch der kleinen Zeitung sein, dass jede Community bei uns sich ausdorfen kann und nicht nur auf Facebook oder Reddit.

00:29:12: Unendlich viele Produktfeatures, die wir in der Pipeline haben.

00:29:15: Es ist glaube ich nicht unrealistisch zu sagen, wir haben bis zum Jahr... ...twanzig, achtundzwanzig glaube ich richtig gut zu tun schon.

00:29:19: Teil

00:29:20: sind's einfach große Dinger wie die Community.

00:29:24: Teiles sind's aber noch keine Dinger.

00:29:25: eben passen wir das Menü an.

00:29:27: Vielleicht kommen wir drauf, schlicht man das hin und her?

00:29:30: Und das ist eine Neuerung!

00:29:31: Du kannst dir das superpersonalisieren, du kannst dir es daher richten.

00:29:34: Vielleicht sind's auch nur solche Dinge die wir jeden Tag... Bleibt

00:29:37: ja flexibel und alles andere als starre.

00:29:39: Die Tests, ob sie angenommen werden, auch Richtung EI.

00:29:42: Jetzt haben wir sich die Briefings.

00:29:44: Da kommst du in der Früh vorbei, du willst dein Briefing haben zu deinen Themen und zu den Themen, die wir für wichtige achten.

00:29:48: Wirstes lesen, wirstes hören.

00:29:50: Also mit solchen Dingen werden wir uns sehr viel spielen.

00:29:54: Ein Archiv-Chatbot in der Warteschleife, wir haben einen AI-basierten Faktenchecker.

00:29:58: Da ist schon so viel da!

00:30:00: Wir dürfen aber auf der anderen Seite den Kapskandidat hier besser erklären.

00:30:03: Wir wollen auch nicht alles auf einmal machen.

00:30:07: Erstens haben wir auch begrenzte Ressourcen und wir müssen das ja auch irgendwie erzählen und die Leute mitnehmen auf dieser

00:30:13: Reise.".

00:30:13: Ich glaube, wir müssen einerseits genau erzählen.

00:30:16: Was sind die Neuheiten?

00:30:17: Wie funktionieren die Dinge?

00:30:18: Was erwartet die Leute?

00:30:20: Aber auf der anderen Seite müssen wir auch gut zuhören was bräuchten die Leute noch?

00:30:24: wie geht es ihnen mit dem was wir anbieten?

00:30:26: und dieses Feedback und diese Rückmeldungen auch gut bewerten und ins Produkt einfließen lassen?

00:30:31: ich glaube das wird auch wichtig sein in den nächsten Wochen-Monatenjahren.

00:30:36: Ja alles klar!

00:30:36: Wir kommen schon zur Schlussfrage.

00:30:39: so schnell ist es gegangen.

00:30:41: wenn jede und jeder von euch nur eine einzige Neuerung nennen dürfte, die er oder sie persönlich am meisten stolz macht.

00:30:50: Welche wäre das denn?

00:30:51: Also bitte von jedem eine Einschätzung!

00:30:53: Also tatsächlich glaube ich wir haben es geschafft Dinge über den Standard hinaus emotional zu gestalten und mein Highlight ist da tatsächlich unser Keunidoodle der glaube ich von klassischer User-Kommunikation weggeht.

00:31:07: und wirklich mehr ist erst ein Begleiter begeistert und er funktioniert im Sinne von.

00:31:14: ich weiß alles was ich brauche.

00:31:16: Okay, Stefan?

00:31:17: Ja,

00:31:18: ich habe etwas Pathetisches.

00:31:20: Bitte!

00:31:21: Ich glaube die größte Neuerung geht jetzt nur nicht ums Produkt sondern also auch das Wirkheit der Auswirkungen.

00:31:27: Die unglaubliche Offenheit bzw den Mut in das Haus hatte es damit zu machen.

00:31:34: eben wir kriegen ein Maskottchen.

00:31:36: Ich habe in kurzen Hosen Präsentationen gehalten.

00:31:39: das Haus ist offen.

00:31:40: Also wir kriegen mal Skottchen, das einfach lustige Sachen macht.

00:31:43: Das draußen nach Rumrend.

00:31:44: Wenn man extrem spannendes Wetter ... Wir haben Spiele!

00:31:46: Wir haben wirklich ganz viele Sachen ausprobiert und da muss man schonmal sagen... Das haben wir wirklich weitgebracht und dass das digitale Produkt ist einfach ein Resultat daraus was wir alles probieren durften oder machen konnten.

00:31:59: Ja ich sehe es auch so.

00:32:00: Bewegung weil wir haben also so frustrierend, dass manchmal natürlich im Alltag auch ist und stressig und alle Beteiligten schon muss man das ganze Team davon Development Produkt, aber auch das ganze Haus.

00:32:11: Es machen alle mit.

00:32:12: Also es ist in den letzten achtzehn Monaten glaube ich unglaublich viel passiert wie wir's denken was wir machen dürfen.

00:32:17: die Geschwindigkeit die wir jetzt auch mittlerweile drin haben da ist einfach richtig was gelungen.

00:32:21: also das ganze haus ist irgendwie aufwärkt und bewegt sich Und das haben wir ja vor jahrelang versucht und immer wieder sind mal irgendwelchen Ecken gescheitert und haben Samms mit externen versucht usw.

00:32:31: Jetzt haben wir sie eigentlich aus eigener Kraft geschafft Alles alles was wir aktuell tun bei fast keinem Punkt in diesem Projekt irgendwo externe Hilfe dabei, sondern wir machen das eigentlich alles aus eigener Kraft und das ganze Haus bewegt sich.

00:32:44: Und es ist schon, glaube ich, unterm Strich fantastisch und da ist echt schon richtig, richtig was passiert!

00:32:49: Es ist richtig schön zu arbeiten weil wirklich alle Bereiche ineinander greifen.

00:32:52: Es ist immer ein Miteinander und das ist unglaublich als Gefühl damit um drin zu sein.

00:32:58: Ja, ich denke dass war ein wunderbares, schönes Schlusswort und das wars auch schon mit dieser Episode von Stüringer zum Hören.

00:33:05: Ich bedanke mich bei euch Liebe Katrin, liebe Stefan und lieber Sebastian für eure spannenden Einblicke.

00:33:12: Ja!

00:33:12: Und ich bedanke mich auch bei euch, liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer.

00:33:15: Hört einfach bei der nächsten Folge unseres Podcasts wieder rein wenn es ein heute um spannende Medienthemen geht.

00:33:20: Bis dahin bleibt gesund und neugierig euer

00:33:23: Philipp Lackler.

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